30 Bilder vom August 2017

Der August war ein Sommerferienmonat, aber richtig sommerlich war es wettertechnisch nicht – immer noch viel Regen und viel zu kühle Tage. Wir haben den Monat teils in unserem Landhaus, teils in Berlin verbracht; dazwischen war ich einmal in München.

Foto 1: Besuch am frühen Morgen

Eine Hirschkuh zu Besuch im Garten auf dem Land.

Foto 2: Mumifizierter Vampir

Diese tote Fledermaus findet der Mann beim Aufräumen im Schuppen beim Landhaus.

Foto 3: Tiere verbinden

Obwohl die Kinder verschiedene Sprachen sprechen (unsere, unser Besuch und die Nachbarskinder auf dem Land, die dort wiederum nur über den Sommer zu Besuch sind), spielen alle wunderbar miteinander, denn über die Hunde der Nachbarn finden die Kinder ohne Worte zueinander. So schön.

Foto 4: Tierliebe

Alle lieben Hund Kora, die wie seine Kollegen aus dem Tierheim zu den Nachbarn kam und trotz seiner traurigen Vorgeschichte superlieb ist. Die Hunde machen sogar ihre Verkleidung mit Tüchern mit.

Foto 5: Grillabende

An unserem Grillplatz auf dem Grundstück grillen wir abends, sobald das Wetter mal schön ist. Mit unserem Besuch und den lieben Nachbarn hier auf dem Land.

Foto 6: Himmel und Land

Dieses Stück Land bis zum Waldsaum gehört noch zu unserem Grundstück. Manchmal können wir selbst nicht glauben, was nun alles uns gehört. Konkrete Pläne gibt es für diese Flächen noch nicht.

Foto 7: August, impressionistisch

Dieses Foto hat meine Tochter gemacht und es transportiert im impressionistischen Sinn genau die Stimmung, die auf dem Waldweg herrschte. Durch die Zitterpappeln am Wegrand flirrte das Licht genau so, wie das Bild es ausdrückt.

Foto 8: Pilz- und Beerenjagd

Spaziergang in der Hoffnung auf Pilz- und Brombeerenbeute. Wegen der Mücken und der schneidenden Gräser in den Wiesen trage ich Gummistiefel; die Kinder konnte ich nicht überzeugen, Gummistiefel anzuziehen.

Foto 9: Fundstücke

Wir finden im Wald tolle Pfifferlinge und Brombeeren. Später lernen wir, dass die Nachbarin 3 Minuten von den Häusern entfernt schon einen großen Korb voller Pfifferlinge geerntet hat, bevor wir loszogen. Man muss hier zur Pilzsuche früh aufstehen. Aus den Brombeeren kochen wir herrliche Marmelade.

Foto 10: Renovierungsbedarf I

Nachdem wir alle Plastik-Kleinteile aus dem Bad abmontiert und die Wand grob gespachtelt haben, ist deutlich sichtbar, dass das Bad im Landhaus einen neuen Anstrich benötigt. Kackbraun und orange sehnen sich nach frischem Weiß.

Foto 11: Renovierungsbedarf II

Damit der Bodenschleifer aus dem Nachbardorf ans Werk gehen kann, müssen wir alle Möbel in den Schuppen, auf den Boden und ins Kabuff räumen. Fast 2 Tage Arbeit, denn dabei räumen wir nochmal kräftig auf, führen Dinge dem Wertstoffkreislauf zu usw.

Foto 12: Eisbach im Englischen Garten in München

Mama-Tochter-3-Tage-Kurztrip nach München, aus einem Anlass die Tochter betreffend. Die Surfer im Eisbach musste ich ihr unbedingt zeigen, aber aus unserem eigenen Eisbach-Bad wird leider nichts, weil es zu kalt und regnerisch ist.
Schräg: Fast alle Zuschauer beobachten das Geschehen nur auf den Displays ihrer Smartphones.

Foto 13: Paule Hammer

Meine Freundin in München, bei der wir einen langen Abend verbringen, Gulasch essen, viel Crémant und Wein trinken und endlich mal wieder quatschen bis in die Puppen (und um 1 Uhr nachts gibt sie mir noch eine Gesichtskosmetik-Lektion), hat viel tolle Kunst an den Wänden hängen, unter anderem dieses Selbstporträt von Paule Hammer.

Foto 14: Mund auf, oder ich schieße

Meine Zähne brauchen wieder mal eine Rundumversorgung inklusive Zahnreinigung. Diese Skulptur ziert den Behandlungsraum meines Zahnarztes.

Foto 15: Dreimal Ostwind

In München habe ich mit der Tochter schon den schönen Film „Ostwind 3 – Aufbruch nach Ora“ gesehen, hinzu kommen weitere zwei Besuche im Berliner Colosseum, „unserem“ Kino, einmal, weil es regnet und die kleine Schwester den Film auch sehen will, und dann noch einmal mit der besten Freundin (aber da gehe ich dann nicht nochmal mit).

Foto 16: Objekt Koralle I

Auf der Suche nach einem Ausflugsziel stoßen wir online auf das „Objekt Koralle“ und fahren kurzerhand hin. Das ist eine riesige Bunkeranlage der Nazis, aus deren Tiefen per Funk die Kriegsmarine befehligt wurde. Manche vermuten dort unten in den Tiefbunkern mit 800 Räumen (!) noch einen großen Nazi-Schatz (das Bernsteinzimmer??), aber die Sowjetische Armee hat die Zugänge beim Einmarsch 1945 gesprengt. Gut so. Gruselig, an einem so schönen Sommertag an einem so schauderhaften Ort zu sein. Und tröstlich zu sehen, dass die Natur sich des Ortes schon wieder bemächtigt hat – die meisten oberirdischen Gebäude sind schon zugewuchert, sowieso von den Sprengungen halb zerstört, und mit Graffiti besprüht. Wir klettern ein bisschen auf den Gebäuden rum und sind beeindruckt von den Ausmaßen der Anlage, die sich noch erahnen lassen. Außerdem erstaunlich, dass es solche Orte am Rande Berlins gibt, die völlig unbekannt sind. Naja, einen Ort mit diesem Andenken will man ja auch nicht verherrlichen.

Foto 17: Objekt Koralle II

Graffito am Objekt Koralle.

Foto 18: Himbeeren

Unsere eine Himbeersorte im Garten am haus in Berlin entwickelt erst jetzt größere Mengen Beeren. Vielleicht auch wegen des kühlen Wetters dieses Jahres.

Foto 19: Konstruktive Arbeiten am Landhaus

Während unseres zweiwöchigen Berlin-Aufenthaltes wurde der Holzboden im Landhaus abgeschliffen. Wenn die Kinder schlafen, lasieren der Mann und ich den Boden hell und versiegeln ihn drei Mal. Mit jedem Arbeitsschritt wird der Boden schöner und glatter. Wir bekommen zwischendurch einen Schock, weil der Boden nach der Lasur olivgrün schimmert, wir aber einen warmen, hellen Greigeton erzielen wollten. Aber das ist glücklicherweise nur ein vorübergehender Eindruck; nach dem nochmaligen Schleifen und Versiegeln ist der Farbton wunderbar.

Foto 20: Ahlbeck-Schreck

Wir machen einen Ausflug nach Ahlbeck auf Usedom (ja, genau, die legendäre Seebrücke von Loriot) und sind geschockt sowohl von der spießigen Geschlecktheit des Städtchens, vom schlechten Touri-Angebot, aber auch vom dortigen Publikum – eine einförmige, wie uniformierte Masse aus deutschen Spießern in schlechten pastellfarbenen Windjacken von Aldi und Otto-Versand wälzt sich schlendernd oder mit nagelneuen Fahrrädern über die Promenade. Aber die Ostsee, die ist toll.

Fotos 21 bis 26: Altweibersommer beim Landhaus

In diesem Jahr ist schon im August Altweibersommer. An einem Morgen ist der ganze Garten beim Landhaus voller Spinnweben, die im Morgentau glitzern.

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Foto 27: Die Wände sind dran

Auch die Kinder helfen mit beim Malern der Wände im Landhaus. Wir wollen Helligkeit im Häuschen und deswegen werden die Wände rein weiß mit der besten Malerfarbe der Welt gestrichen.

Foto 29: Ab nach Berlin

Unser Landhaus im August. Am 26. des Monats fahren wir für die letzte Ferienwoche wieder zurück nach Berlin und lassen unser schönes Landhaus in der spätsommerlichen Natur zurück. Wir kommen bald wieder…

Foto 30: Porträt einer Freundin

Anlässlich des 4. Geburtstags ihrer Tochter mache ich Fotos dieser schönen Mama.

Und das war der August 2017.

 

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