12 von 12 im Juni 2018: 12 Story-Ideen von Gott bis Schizophrenie

Zu meinen 12 Fotos vom 12. Juni 2018 erfinde ich wieder jeweils eine Geschichte oder eine Idee für einen Film, Kurzfilm, Roman oder für ein anderes Medium. Die Bilder sind bis auf eines am 12. Juni 2018 in Berlin-Mitte aufgenommen.

Disclaimer: Die Bilder zeigen dokumentarisch aufgenommene Szenen aus dem Alltag in Berlin-Mitte, die ich zum künstlerischen Zweck (nämlich als Inspiration für die folgenden Story-Ideen) aufgenommen habe. Die von mir dazu später erfundenen Geschichten haben nichts mit den zufällig zu sehenden Passanten auf den Bildern zu tun.

Eine Bitte an die Leser: Da ich Google Analytics nicht nutze, freue ich mich, wenn Ihr unten kurz kommentiert (z.B. mit der Idee, die Euch am besten gefallen hat), denn so sehe ich, ob das hier überhaupt jemand liest. Ich mache das ja hauptsächlich für mich selbst, aber freue mich, wenn ich merke, dass es doch vom einen oder anderen gelesen wird. Danke!!! Weiterlesen

12 von 12: 12 Story-Ideen von Brot bis Trendforschung

Spaß mit Ideenfindung: Jeden Monat anlässlich der Blogparade „12 von 12“, bei der Blogger 12 Fotos ihres Tages posten, erfinde ich zu 12 Fotos des Tages jeweils eine fiktionale Geschichte, sei es für einen Film, eine Serie, einen Roman, ein Kinderbuch oder auch einen Comic. Die Fotos, die aus meinem Tagesablauf vom 12. April stammen, dienen dabei als Inspiration für die Geschichten. Weiterlesen

Interaktion auslösen – wie kann man das mit Storytelling in sozialen Medien schaffen?

Jeder, der für eine Marke, ein Produkt, eine Organisation, eine Dienstleistung oder für seine eigene Person in den sozialen Medien unterwegs ist, muss sich tagtäglich und auch strategisch überlegen, was er/sie denn eigentlich so postet. Eins ist dabei aber unumstößlich: Je mehr Interaktion ein Beitrag hervorruft (Likes, Shares usw.), desto häufiger wird er ausgespielt. Nur dadurch entstehen die meist erhofften viralen Effekte.

Ich mache mir heute Gedanken darüber, ob es ein Rezept gibt, wie man mit Storytelling organisch Interaktion hervorrufen kann.  Weiterlesen

Identität in der Kommunikation

Für meinen Roman interessiert mich der kommunikative Begriff von Identität. Wie kann’s auch anders sein, ich bin Kommunikationswissenschaftlerin.

Was also ist Identität in der Kommunikation?
Für meine Zwecke eignet sich hervorragend der Identitätsbegriff von Lothar Krappmann. Er beschreibt Identität als etwas, das erst durch den Gebrauch von Sprache entsteht. Erst in kommunikativen, sprachlichen Zusammenhängen bildet der Mensch temporär eine Identität aus. In unterschiedlichen kommunikativen Zusammenhängen entstehen auch bei einem Menschen unterschiedliche Identitäten. So können sich in einem Menschen, der sich in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten bewegt, auch unterschiedliche Identitäten überlagern (meine Folgerung).

„Geht man von einer gelungenen Identitätsbildung aus, so ordnet das Individuum die gemachten Erfahrungen mit diversen Gesprächspartnern zu einer möglichst konsistenten Biographie, die ihm so beständigere Handlungsorientierungen schafft. Es entwickelt sich eine Identität, die sich von derjenigen anderer Menschen unterscheidet. Die Ausbildung einer individuellen Identität ist folglich das Ergebnis vieler Interaktionsprozesse, die miteinander verknüpft wurden und so ein beständigeres Bild von Identität vermitteln als die unabhängig nebeneinander stehenden einzelnen Ereignisse der Kommunikation.“ (Quelle: Wikipedia)

Danke, Lothar Krappmann, das ist genau, was ich brauchte!

 

Danke, Wolfgang, für „Tschick“. Verspäteter Abschied.

Ich habe gestern „Tschick“ zu Ende gelesen. Das Buch lag seit Jahren im Regal, aber immer war zuerst andere Lektüre dran. Wie dumm von mir. „Tschick“ ist seit DBC Pierres „Jesus von Texas“ eins der berührendsten Bücher, die ich gelesen habe. Voller Wärme und dabei so wahr und absurd, wie das Leben sein kann. Wie Brandenburg ist. Du bist leider nicht mehr unter uns, ich kann mich aber noch an das letzte Gespräch erinnern, das wir im nbi geführt haben. Da war „Tschick“ schon raus. Es war eine völlig verrückte Konversation über Hochstapler. Ich hatte ein Bier zu viel getrunken und erzählte Dir ausschweifend von meiner Reise unter falscher Identität nach Budapest. Du dagegen breitetest abgefahrene Theorien über Hochstapelei aus. Du hast irgendeine griechische Sage erwähnt, die in Deinen Augen eine Hochstapler-Geschichte ist. Wenn ich nur wüsste, welche das war, das würde mir gerade in diesen Tagen weiterhelfen. Und nun kann ich Dich nicht mehr fragen.

Seitdem ich erst jetzt Dein berühmtestes Buch gelesen habe, bin noch viel trauriger, dass es nie etwas Neues von Dir zu lesen geben wird. Genau so traurig wie bei Salinger. Danke für Dein großartiges Werk, Wolfgang, und ruhe in Frieden.

Transmedia Storytelling: Was ist das eigentlich?

Wer meine Website besucht und sich fragt: „Was ist eigentlich Transmedia Storytelling“?, der kann sich als erste Info diese knappe Einführung anschauen. Robert Pratten, einer der europäischen Transmedia-Frontmänner, erklärt seine Sicht auf Transmedia Storytelling, die ich im Großen und Ganzen teile. Ich würde Transmedia noch schärfer von Crossmedia abgrenzen. Aber das ist letztlich pillepalle; die Realität zeigt uns wie immer, dass das theoretische Einordnen und Abgrenzen von ihr selbst eingeholt und überschrieben wird.

(Die ersten 6 Teile der Reihe „Storytelling“ kenne ich nicht, ich nehme aber an, dass sie eher oberflächlich sind.)